Man kann nicht alles gleich intensiv betreiben. Als ich gerade einmal wieder vom großen literarischen Durchbruch träumte, legte ich ein spezielles Blog für den gerade herausgekommenen utopischen Roman an. Viele Projekte dabei, die ich mir dabei zusammenfantasierte. Insgesamt gefällt mir die Aufmachung dieses Blogs heute noch, auch wenn mir schon auffiel, dass es inhaltlich bereits auf den Nachfolger abzielte: Da der Verlag nur eine kurze Leseprobe duldete, bot ich für Neugierige bereits Erzählungen aus "Mein außerirdischer Liebhaber" ... was eigentlich nicht zur Überschrift passte.
Mit der Gestaltung des aktuellen SF-Blogs bin ich dagegen noch nicht zufrieden ... aber die bessere Idee muss erst kommen ...
Also SF alt: http://planetderpondos.wordpress.com/
SF neu: http://science-fiction-literatur.blogspot.com/
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Kori ado Ko
Manches kann ich nicht, muss es aber trotzdem. Zum Beispiel Vorschläge formulieren, wie der Klappentext eines künftigen Buches aussehen könnte. Diesmal habe ich nicht gezählt, wie oft ich die nächste Idee verwarf, den Text überschrieb. Augenblicklich stände da Folgendes (Ich bin gerade beim Überarbeiten des Manuskripts):
Kori ado Ko
Fünf Raumfahrer werden wider Willen zum Studienobjekt. Der Kontakt zwischen dem ersten von ihnen und den neugierigen Kalmarwesen endete als Fiasko. Also versuchen die "Ko" ihre Kontakte zu den restlichen vier Besatzungsmitgliedern der „Breeze“ vorsichtiger aufzubauen. Besäßen sie nicht dringend zur Abwendung einer Meteoritenkatastrophe nötige Energiekristalle, wäre wahrscheinlich alles gut gegangen. Den Commander interessiert allerdings nur der Ruhm als Kristallbesitzer. Ausgerechnet Ela Lasen soll sich für ihn das Vertrauen der ihr sympatischen Untiere erschleichen. Doch die Ethnologin nimmt ihre große Gelegenheit, eine fremde Kultur hautnah zu erleben und sich für eine ungewöhnliche Freundschaft zu öffnen, ernst. Da provoziert ein jugendlicher Ko-Geheimbund zusätzliche Unruhe durch das unerklärliche Verschwinden der begehrten Kristalle …
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Zu Grenzen zwischen "Science Fiction" und "Phantasy" ... (2)
Nehmen wir "Spinnereien" aus den eigenen Produkten:
Viel Spaß machte mir die Arbeit mit "Replikatoren". Im Prinzip wird dabei Energie in stoffliche Materie umgewandelt - dank einprogrammierter Matrizen in eine konkrete, beabsichtigte Formen. Es ist nicht meine "Erfindung". Die Zuspitzung liegt ja im Prinzip des "Beamens", was einen solchen Vorgang sogar in beide Richtungen voraussetzt. Wie kompliziert Anlagen sein müssten, einen solchen Vorgang technisch zu realisieren, kann heute niemand ernsthaft voraussagen. Allerdings ist die technische MÖGLICHKEIT gegeben, weil solche Abläufe sich in der Natur unter bestimmten Bedingungen auch zeigen. (Allerdings mit solchen Energiequanten, dass eine "Replikation" von Leben damit noch nicht begründet werden kann.)
Ähnlich ist es mit einer "Reise" durch ein Wurmloch. Dessen Existenz wird z.Zt. erst allein theoretisch unterstellt. Die Möglichkeit der praktischen Ausnutzung erscheint gering - ist aber nicht bedingungslos auszuschließen.
Schwieriger wäre die Unterstellung einer biologischen Kompatibilität von Menschen mit unter fremden Bedingungen gebildeten Menschen ähnlichen intelligenten Spezies. Hier kann ich mich nur hinter der Behauptung verstecken, dass trotz der geringen Wahrscheinlichkeit kein Gegenbeweis möglich ist, warum sich nicht außerhalb unseres Universums etwas entwickeln sollte, das einer "Rasse" Mensch gleich käme ...
Und wie fremde Intelligenzen beschaffen sein können, ob es auch Intelligenz gibt, die von einem Schwarm Körper getragen werden kann (z. B. dann auch kleinen Lebewesen wie Ameisen eigen sein könnte) wird seit den Fortschritten der Computertechnologien wieder neu diskutiert.
Natürlich ist die Ausstattung des Raumschiffs ein wenig utopisch. Sie geht aber nicht über Vorstellungen anderer realistischer utopischer Autoren hinaus. Vielleicht habe ich es mir bei der Kryotechnik etwas einfach gemacht.
Viel Spaß machte mir die Arbeit mit "Replikatoren". Im Prinzip wird dabei Energie in stoffliche Materie umgewandelt - dank einprogrammierter Matrizen in eine konkrete, beabsichtigte Formen. Es ist nicht meine "Erfindung". Die Zuspitzung liegt ja im Prinzip des "Beamens", was einen solchen Vorgang sogar in beide Richtungen voraussetzt. Wie kompliziert Anlagen sein müssten, einen solchen Vorgang technisch zu realisieren, kann heute niemand ernsthaft voraussagen. Allerdings ist die technische MÖGLICHKEIT gegeben, weil solche Abläufe sich in der Natur unter bestimmten Bedingungen auch zeigen. (Allerdings mit solchen Energiequanten, dass eine "Replikation" von Leben damit noch nicht begründet werden kann.)
Ähnlich ist es mit einer "Reise" durch ein Wurmloch. Dessen Existenz wird z.Zt. erst allein theoretisch unterstellt. Die Möglichkeit der praktischen Ausnutzung erscheint gering - ist aber nicht bedingungslos auszuschließen.
Schwieriger wäre die Unterstellung einer biologischen Kompatibilität von Menschen mit unter fremden Bedingungen gebildeten Menschen ähnlichen intelligenten Spezies. Hier kann ich mich nur hinter der Behauptung verstecken, dass trotz der geringen Wahrscheinlichkeit kein Gegenbeweis möglich ist, warum sich nicht außerhalb unseres Universums etwas entwickeln sollte, das einer "Rasse" Mensch gleich käme ...
Und wie fremde Intelligenzen beschaffen sein können, ob es auch Intelligenz gibt, die von einem Schwarm Körper getragen werden kann (z. B. dann auch kleinen Lebewesen wie Ameisen eigen sein könnte) wird seit den Fortschritten der Computertechnologien wieder neu diskutiert.
Natürlich ist die Ausstattung des Raumschiffs ein wenig utopisch. Sie geht aber nicht über Vorstellungen anderer realistischer utopischer Autoren hinaus. Vielleicht habe ich es mir bei der Kryotechnik etwas einfach gemacht.
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Zu Grenzen zwischen "Science Fiction" und "Phantasy" ...
Vorweg: Ich kann mich nicht ganz entscheiden, ob ich mich als Autor von "utopischer Literatur" oder "Science Fiction" betrachten soll. Mit utopischer Literatur meine ich hier Gesellschaftsentwürfe, abenteuerliche Geschichten, die das Zusammenleben der Menschen in die Zukunft fortschreiben. Diese "Abgrenzung" ergibt sich aber nur durch die Überschwemmung mit Trivial-SciFi, die sich auf Weltraumkriegsbilder konzentriert.
Methodisch klarer ist der Unterschied zur "Phantasy"-Literatur. Er ist besonders wichtig, weil in vielen Buchregalen die beiden Bereiche vermischt werden.
Gemeinsam haben beide Literaturen, dass etwas als gegeben gesetzt / vorausgesetzt wird, was es in unserer realen Welt nicht gibt. Phantasy-Literatur setzt sich bewusst über unser Wissen hinweg, dass es etwas nicht gibt und auch nicht geben kann. Insofern wäre solch Literatur eine moderne Märchenvariante mit Zauberern, Elfen usw. Sie kann dabei aber auch mit einer SciFi-Welt vermengt werden. Eigentlich muss jedem vernünftig denkenden Menschen klar sein, dass in einer beliebten Serie erfundene "Laserschwerter" technischer Unsinn sind, der aus mehreren Gründen in dieser Form in keiner Zukunft zu erwarten ist.
Womit die weiteste "Definition" von "Science Fiction" vorbereitet wäre: In diese Literatur fällt alles, was mit zum Zeitpunkt ihres Erscheinens noch nicht umsetzbaren als umsetzbar arbeitet - einschließlich entsprechender Entdeckungen / Naturerscheinungen.
Das heißt also, jede "Spinnerei" fällt in diesen Bereich, sofern nicht hinreichend beweisbar ist, dass sie nicht möglich werden wird. Insofern muss ein SF-Autor auch den Forschungsstand der Naturwissenschaften verfolgen.
Methodisch klarer ist der Unterschied zur "Phantasy"-Literatur. Er ist besonders wichtig, weil in vielen Buchregalen die beiden Bereiche vermischt werden.
Gemeinsam haben beide Literaturen, dass etwas als gegeben gesetzt / vorausgesetzt wird, was es in unserer realen Welt nicht gibt. Phantasy-Literatur setzt sich bewusst über unser Wissen hinweg, dass es etwas nicht gibt und auch nicht geben kann. Insofern wäre solch Literatur eine moderne Märchenvariante mit Zauberern, Elfen usw. Sie kann dabei aber auch mit einer SciFi-Welt vermengt werden. Eigentlich muss jedem vernünftig denkenden Menschen klar sein, dass in einer beliebten Serie erfundene "Laserschwerter" technischer Unsinn sind, der aus mehreren Gründen in dieser Form in keiner Zukunft zu erwarten ist.
Womit die weiteste "Definition" von "Science Fiction" vorbereitet wäre: In diese Literatur fällt alles, was mit zum Zeitpunkt ihres Erscheinens noch nicht umsetzbaren als umsetzbar arbeitet - einschließlich entsprechender Entdeckungen / Naturerscheinungen.
Das heißt also, jede "Spinnerei" fällt in diesen Bereich, sofern nicht hinreichend beweisbar ist, dass sie nicht möglich werden wird. Insofern muss ein SF-Autor auch den Forschungsstand der Naturwissenschaften verfolgen.
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Planet der Pondos
Welch Freude: Ein utopischer (SciFi)-Roman wurde von einem guten Verlag (leider einem kleinen) zur Veröffentlichung gewünscht! Er sei geeignet, eine eigenständige Sparte "Jugendbuch" zu begründen.
Nun, die Idee ist sicher nicht neu: Ein Auswandererschiff der Erde stößt auf einem fremden Planeten nicht nur auf eine idyllische Umwelt, sondern gleich auf zwei verschiedene Intelligenzen ... und auf zwei "Weltanschauungen" in vielfacher Hinsicht. Neu ist sicher die große Rolle, die Jugendliche spielen (müssen). Junge Menschen und junge Rebellen der Koom. Dass die Landung des irdischen Raumschiffes in einen beginnenden Krieg hineinplatzt - und ausgerechnet in ein spezielles Sperrgebiet, dass man Welaspalt nennt, vereinfacht die Situation nicht gerade. Und dass die Beziehung der Jugendlichen durch eine Gefangennahme beginnt sicher auch nicht. Es gelingt mir selbst noch, mich in die steigende Spannung hineinzuversetzen, mit den Hauptheldinnen Uljana Silberbaum und Onja zu identifizieren und ... ja, bei mir brennt´s noch auf der Haut.
Für das Buch hatte ich ein eigenes Blog geschaffen: http://planetderpondos.wordpress.com/.
Nun, die Idee ist sicher nicht neu: Ein Auswandererschiff der Erde stößt auf einem fremden Planeten nicht nur auf eine idyllische Umwelt, sondern gleich auf zwei verschiedene Intelligenzen ... und auf zwei "Weltanschauungen" in vielfacher Hinsicht. Neu ist sicher die große Rolle, die Jugendliche spielen (müssen). Junge Menschen und junge Rebellen der Koom. Dass die Landung des irdischen Raumschiffes in einen beginnenden Krieg hineinplatzt - und ausgerechnet in ein spezielles Sperrgebiet, dass man Welaspalt nennt, vereinfacht die Situation nicht gerade. Und dass die Beziehung der Jugendlichen durch eine Gefangennahme beginnt sicher auch nicht. Es gelingt mir selbst noch, mich in die steigende Spannung hineinzuversetzen, mit den Hauptheldinnen Uljana Silberbaum und Onja zu identifizieren und ... ja, bei mir brennt´s noch auf der Haut.
Für das Buch hatte ich ein eigenes Blog geschaffen: http://planetderpondos.wordpress.com/.
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