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Blog-Parade 10

Ein Sonderfall sind die beiden Blogs, die als "Rücksicherung" für zusammengestellte Programme dienen sollten. Den Anstoß hierfür gab eine Diskussion in der Autorengemeinschaft "Fensterblick", als wir überlegten, im Kulturforum Hellersdorf eine Art "best of"-Lesung unserer Galerie-Cafe-Programme als regelmäßige Reihe zu installieren. Für die Sammlung der Texte entstand http://www-wir-wahren-worte.blogspot.com/ - und dann war das Blog da und die Veranstaltungsreihe nicht mehr. Also sagte ich mir, dann stelle ich dort eben meine Programmtexte ein und kombiniere das mit dem Blog für Programme http://mitschuldig.blogspot.com/, das ich schon hatte. Beide Blogs werden auch weiter ein Ranffasein fristen ...

worträume 2.0

Eigentlich sollte ich in absehbarer Zeit Gedichte zusammentragen, die einen neuen Lyrikband füllen sollten. Nun mag zwar "worträume" von der Buchgestaltung noch entwicklungsbedürftig sein, die Idee aber halte ich für tragfähig. Also wenn ich beginne, mich selbst anzupreisen (pfui ...), warum nicht zuerst bei dem Verlag, der mich schon beim ersten Band ertragen hatte, und warum nicht mit dem gleichen Konzept, sodass der Titel schlicht "worträume 2.0" lauten könnte?
Als Titel eines Lyrikprogramms wäre es wahrscheinlich tragfähig ... oder?

Lesungsprogramme

Künftig trage ich meine Programme für Lesungen extra zusammen, wenn nicht einfach nur ein einzelnes Buch vorgestellt werden soll.
Ich bin aber gerade erst dabei, Programme zu überarbeiten. Im Moment bedeutete dies:

a) Es gibt ein eigenständiges Friedensprogramm. Das Gerüst des Programms bildet
die Erzählung "Abea", in die Gedichte eingestreut werden. Die Erzählung ist ein
anrührendes "Menschenschicksal", weshalb diese Lesung einen ruhigen Raum ohne
"Durchgangsverkehr" erfordert. Nettolesezeit 45 Minuten

b) Ganz neu ist das Programm "Einmal K-Wort bitte, lyrisch aufgelockert!". Es
entstand aus der Lötzsch-Debatte und umfasst nur Gedichte, die abwechselnd
heiter, kämpferisch, anspruchsvoll, Heinz-Erhardisch usw. sind, alle
allerdings unterschiedlich deutlich auf eine "kommunistische Perspektive"
ausgerichtet. Dieses Lesungsprogramm ist offen, das heißt, es ist keine
Katastrophe, wenn einzelne Hörer nicht alles mitbekommen. Auf einzelne Gedichte
kann im Sinne der Lesungsdauer verzichtet werden. Teile davon lassen sich in
andere Programme integrieren. Nettolesezeit u.V. 50 Minuten (Gedichte lassen
sich nicht sinnvoll "netto" lesen)

c) Noch neuer ist dann im Juni das Programm "Die Wunderwelt der Tweets und
Klicks". Die Struktur ist vergleichbar mit dem Friedensprogramm "Abea". Das
heißt, als Rückrad der Lesung dient eine einzelne Erzählung. In diesem Fall
heißt sie "Kampf der Titanen", entstammt der im Prinzip fertigen Anthologie des
Landesverbandes Brandenburg des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) in
ver.di "w w w . w i r . w a h r e n . w o r t e . d e" und behandelt das
Schicksal zweier Brandenburger aus der Umgebung Berlins, die einen Lebenssinn im
WEB suchen, nachdem sie ihn im Arbeitsleben nicht mehr bekommen. Dazu "passende"
Gedichte.

d) "Vom Königsfloh und anderen menschlichen Rhinozerossen" ist ein überwiegend
heiteres Programm, in denen Gedichte um "Tiere" eine Rolle spielen.

e) Eine Reise zum "Planet der Pondos" - Utopisches um Jugendliche, die es besser
machen ...