Das Freitagsgedicht (20)

Danach bin ich immer noch nicht klüger


Liege still im Bett und träume
wünsch mir grad, du tätst das auch.
So erwachsen Liebesbäume
himmelwärts, entfernt vom Bauch.

Unsre letzten Liebesschwüre
sind schon lange abgenutzt
und der Liebe Knotenschnüre
sind vom Beten ganz beschmutzt.

Und so schreib ich dir Gedichte.
Was sollt andres ich auch tun.
Welch ein Ende der Geschichte:
Seh den Andren bei dir ruhn.

Huch, wann kommt nur in mein Bett
neues Leben zum Sonett?

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